26. - 28. September in St. Johann im Pongau

Das war die Bundestagung 2018

Fokus auf Arbeitgeberrolle, Innovation und Networking

Vom 26.–28. September 2018 trafen sich über 400 Maschinenring Mitarbeiter und Funktionäre bei herrlichem Wetter und bester Stimmung zur Bundestagung in St. Johann im Pongau. Hauptthemen waren die erfolgreiche Positionierung der Arbeitgebermarke sowie eine Belebung der Innovationskraft des Maschinenring inklusive Präsentation aktueller Innovationsprojekte der Bundesländer und des Clusters.

Begrüßung und Eröffnung der Bundestagung

Gleich am Beginn überraschte der Live-Auftritt der Bundestagungs-Elfe das Publikum. Sie symbolisierte die Kraft der Ideen, die von den Teilnehmern im Rahmen der Tagung geboren und weitergetragen werden sollen.

Die Salzburger Gastgeber, vertreten durch Landesobmann Thomas Ließ und Landesgeschäftsführer Martin Krispler starteten mit den Eröffnungsworten. Es folgten Bundesobmann Johann Bösendorfer und Leonhard Ost, der Vizepräsident der Europäischen Maschinenringe, ehe Elisabeth Köstinger, Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, ihre Video-Grußbotschaft an die Gäste richtete.

Mitarbeiter im Fokus

Wie lassen sich Mitarbeiter finden und binden? Diese Frage beschäftigte uns am Mittwoch Nachmittag. Moderiert vom Salzburger Agrarbereichsleiter Reinhard Schröcker brachte der Tagungsbeginn interessante Referate und Erfolgsbeispiele.

Im Impulsreferat stellte Recruiting-Experte Thomas Mayer fest, dass der Maschinenring bereits viele gute Voraussetzungen als erfolgreicher Arbeitgeber mitbringt. Andrea Auer, Personalchefin der Privatbrauerei Stiegl, und Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich, zeigten ihre Maßnahmen, um Mitarbeiter für ihre Unternehmen zu gewinnen und sie zu halten.

Aus dem Maschinenring selbst wurde das Projekt Wirtschafts- und Agrar Fachkraft vorgestellt. Manuela Wallner hat diese zweijährige Ausbildung bereits abgeschlossen und berichtete, wie gut ihr der Einsatz in den drei Maschinenring Bereichen Agrar, Service und Leasing gefiel. Landwirt Manfred Hinterberger berichtete über die Erfahrungen beim Einsatz der Wirtschafts- und Agrar-Fachkräfte auf seinem Betrieb.

Prächtiger Gala-Abend im schmucken Saal des Kongresshauses

Am Galaabend am Mittwoch begrüßte der Maschinenring Gäste aus der Politik: Bundesrätin Andrea Eder-Gitschthaler und die Landesräte Maria Hutter und Josef Schwaiger sowie Hannes Moser, Vizebürgermeister von St. Johann im Pongau. Auch Vertreter von Partnern und europäischen Maschinenringe feierten mit. Bundesobmann Johann Bösendorfer umriss die Herausforderungen, die die Digitalisierung für den Maschinenring bedeutet. Nach ihm stellte sich der neue Maschinenring Österreich Geschäftsführer Franz Sturmlechner, erstmals dem gesamten Maschinenring-Auditorium vor. Diesen Abend untermalten die Alpin Drums mit Musikinstrumenten von der Milchkanne bis zur Sense und die Eschenauer Tanzlmusi. Moderatorin Conny Bürgler von Servus TV führte nicht nur durch den Abend, sondern spielte auch mit der Tanzlmusi auf. Im Rahmen eines Gewinnspiels wurden wertvolle Preise an die Gäste verlost.

MR-Bundestagung

Auch über die Teilnahme politischer Prominenz am festlichen Gala-Abend freuten sich die Veranstalter: Landesrätin Maria Hutter (li.) sowie Landesrat Dr. Josef Schwaiger (re.) gaben sich die Ehre. Mit am Tisch v.l. Leonhard Ost (Präsident der deutschen u. europäischen Maschinenringe), Landesobmann Thomas Ließ, Gerhard Rieß (Vorstandsvorsitzender Maschinenring Personal), Bundesobmann Johann Bösendorfer und Martin Krispler (Geschäftsführer MR Salzburg).

Rekord-Umsatz

Der Donnerstag startete mit der Generalversammlung des Maschinenring Österreich. Bundesobmann Johann Bösendorfer und Maschinenring Österreich Geschäftsführer Franz Sturmlechner konnten einen neuerlichen Umsatzrekord von EUR 337,52 Millionen verkünden. Vorstandsvorsitzender Gerhard Rieß referierte über die Erfolgsgeschichte von Maschinenring Personalleasing und Hans Peter Werderitsch berichtete über die Aktivitäten des Vereins „Bauern für Bauern“.

Kulinarik und Unterbringung

Die Verpflegung während der Tagung rief bei den Teilnehmern große Begeisterung hervor. Vom Würstlbuffet zur Begrüßung, der Milchpause durch die „Reine Lungau“ der SalzburgMilch, bis hin zu den Buffets am Gala-Abend und Donnerstag Mittag. Immer wurden regionale Schmankerl aus dem Salzburger Land in bester Qualität geboten. Hervorragend auch das Abendessen auf der Oberforsthofalm. Shuttle- und Taxidienste funktionierten bestens und brachten die Teilnehmer in ihre Hotels und Pension, viele davon im Alpendorf mit großartiger Aussicht. Das perfekte Herbstwetter trug viel zur gehobenen Stimmung bei.

Innovation wachsen lassen

Am Donnerstag drehte sich alles um das Thema „Innovationen“. Die Innovations-Expertin Dr. Gertraud Leimüller begeisterte mit ihrem Impulsreferat, nicht ohne mahnende Worte in Richtung eines noch zu verbessernden Innovationsmanagements innerhalb der Maschinenring Organisation. Mehr dazu auch im Interview mit Dr. Leimüller im Land Magazin: https://www.maschinenring.at/Land-Magazin, ab S. 40

Anschließend zeigte der Maschinenring, wie innovativ er ist: In Kärnten entsteht ein Innovationszentrum für Agrar-Start-Ups. Die steirischen Kollegen wollen die Landwirte mit dem Gesundheitskompetenzring dabei unterstützen, mehr auf sich und ihre Gesundheit zu achten. Mit der neuen Dienstleistung Naturgefahren-Service bietet der Maschinenring Antworten auf den Klimawandel, mittels Vorbeugung, Akutmaßnahmen und Wiederherstellung im Katastrophenfall. Die Region in den Fokus stellen die „Reine Lungau“ Milchprodukte – die Kühe werden ausschließlich mit Futter aus dem Biosphärenpark Lungau gefüttert. Genau für solch lokale Produkte entwickelten die Maschinenringe Neulengbach-Tullnerfeld und St. Pölten den Webshop euta.at.

MR-Bundestagung

Das Projekt „Reine Lungau“ wurde vom Geschäftsführer der SalzburgMilch Christian Leeb (2.v.r.), Mag. Stefan Perner (Vertreter des Biosphärenparks Lungau, li.)) und Bernhard Kaml vom Maschinenring Lungau (re.) präsentiert.

Erfolgreicher Maschinenring Cluster

Diesen fünf Projekten folgte die Bilanz des Maschinenring Clusters, der größten agrarischen Kooperations-Initiative in Österreich. Cluster-Managerin Gabriela Hinterberger präsentierte nach drei Jahren Laufzeit die Ergebnisse: 27 Innovations-Projekte wurden in diesem Rahmen umgesetzt, mehr als 14.000 Landwirte direkt angesprochen, mehr als 2.600 arbeiteten mit.

Vier ausgewählte Cluster-Projekte wurden am Donnerstag präsentiert: Zum niederösterreichischen Projekt Energieeffizienzberatung erzählte Landwirt Franz Winkelhofer, wie viel er auf seinem Betrieb durch effizientes Energie-Management einsparen kann, etwa durch die Nutzung von Spurführungssystemen. Er wünschte sich eine digitale Hofkarte, die seine Excel-Aufzeichnungen ersetzen könnten. Genau diese Lösung bietet das anschließend präsentierte steirische Nährstoffmanagement. Die Hofkarte ist eingebettet in ein Full-Service-System, von der Beprobung der Böden und des Wirtschaftsdüngers bis zur automatischen Berechnung, wo wie viel Dünger auszubringen ist. All das wird im Online-Instrument Nährstoffmanagement Maps ausgewiesen. Im dritten Projekt bildete der Maschinenring Oberösterreich Pflanzenschutz-Experten aus. Diese übernehmen alle Pflanzenschutz-Aufgaben für die Landwirte. So wird sichergestellt, dass Spritzmittel auf dem aktuellsten Stand von Technik und Wissen ausgebracht wird, um die Umwelt zu schonen. Alle drei Projekte sollen zukünftig auch in weiteren Bundesländern angeboten werden. Das letzte Maschinenring Innovations-Projekt stammte aus der Steiermark: Der Maschinenring Hartbergerland bietet Hygiene-Management für Stall und Silo mittels Roboter an. Sie arbeiten gründlich, sparen den Landwirten Zeit und übernehmen eine Aufgabe, die keiner gerne macht.

Gemütlicher Ausklang beim MR-Clubbing

Zum Abschluss feierten die Maschinenring Mitarbeiter auf der Oberforsthofalm noch ein sehr geselliges Abschiedsfest und die Teilnehmer nützten die Gelegenheit zum Networken und Kennenlernen über Ring- und Bundesländergrenzen hinaus.

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Prämierter Holzbau der Landesgeschäftsstelle

Freitagvormittag lud der Maschinenring Salzburg noch ins eigene Bürogebäude ein. Es wurde unter anderem mit dem Salzburger Holzbaupreis 2015 als bestes gewerbliches Bauwerk und dem Umweltpreis ÖkoStil 2016 der Stadtgemeinde St. Johann im Pongau ausgezeichnet. Überraschend viele Bundestagungsgäste nützten diese Gelegenheit vor ihrer Heimreise.

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Moderation und Unterhaltung

Die Moderatoren Reinhard Schröcker und Servus-TV-Moderatorin Cornelia Bürgler führten gekonnt durch die einzelnen Programmteile. Am Gala-Abend spielte die Eschenauer Tanzlmusi groß auf und die Alpin Drums sorgten für beste Unterhaltung mit ihren Trommeleinlagen. Seppi, unser junger Akkordeonvirtuose begeisterte die Zuhörer.

Networking und Gute Laune

Es gab genügend Raum für gute Gespräche, neue Bekanntschaften, Austausch über Grenzen hinweg. Das kulinarische Angebot und die Infrastruktur der Veranstaltungsorte ließ keine Wünsche übrig. Bundesobmann Johann Bösendorfer und Bundesgeschäftsführer Franz Sturmlechner lobten die Programmgestaltung und perfekte Abwicklung durch das Salzburger Organisationsteam.

Herzlichen Dank an unsere Sponsoren:

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